«Homöopathie setzt auf ganzheitliche Abklärung jedes Menschen»

Interview mit Praxis-Inhaberin Fabienne Gigandet

Was kann Homöopathie und wo hat sie ihre Grenzen? Muss man an sie glauben, damit sie wirkt? Die Medical Tribune public hat dazu Fabienne Gigandet befragt. Die ehemalige Drogistin führt heute eine eigene Praxis für Homöopathie.

Fotalia

Medical Tribune Public: Fabienne Gigandet, warum sind Sie Homöopathin geworden?
Fabienne Gigandet: Meine Mutter kurierte uns als Kinder oft mit homöopathischen Mitteln. In meiner ersten Ausbildung zur Drogistin vertiefte ich mein Wissen über die Naturheilkunde und erlebte, wie schonend und wirksam sie für meine Klienten war. Deshalb bildete ich mich zur klassischen Homöopathin mit Diplomabschluss weiter.

Viele Mütter schwören auf alternative Heilmittel für ihre Sprösslinge. Warum?
In der Schwangerschaft sind viele Medikamente wegen ihren Nebenwirkungen zu riskant. Als Alternative bietet sich die Homöopathie an. Wenn der Nachwuchs dann das erste Mal Fieber hat, zahnt oder unter Dreimonatskoliken leidet, greifen die besorgten Mamas gerne auf schonende Natursubstanzen zurück. Kleinkinder sprechen sehr gut auf sie an, weil ihr Organismus noch nicht so belastet ist wie bei erwachsenen Personen. Sie brauchen in der Regel keinen «Chemiehammer», um gesund zu werden.

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