Tinnitus - durchbrechen Sie den Teufelskreis!

Die Phantomgeräusche entstehen im Gehirn

Fotalia

Es pfeift, klingelt, rauscht oder zischt im Ohr – und das scheinbar ohne jeden Grund. 
Jeder zweite Mensch hat mindestens einmal im Leben Ohrgeräusche. Doch bei jeder fünften Person ist der Tinnitus dauerhaft. Das Problem: So real sich die Geräusche für die Betroffenen auch anhören – Tinnitus ist ein Phantom, dem nur schwer beizukommen ist.     

Am schwersten zu ertragen ist Stille. Denn dann ist nur noch der Tinnitus da. Dieses Phantomgeräusch ohne externe Schallquelle, dessen Entstehung im Innenohr und Gehirn der Wissenschaft noch immer Rätsel aufgibt. Die permanente «Lärmbelästigung» bedeutet für viele Betroffene eine regelrechte Tortur, da der Tinnitus tagsüber die Konzentration stört und nachts den Schlaf raubt. Doch nicht alle leiden gleich stark: Während viele Menschen mehr oder weniger entspannt mit ihrem Tinnitus klarkommen, treibt er einige fast in den Wahnsinn.

Was ist Tinnitus eigentlich?

 

Der Ton im Ohr unterscheidet sich von Patient zu Patient in Klang, Tonhöhe, Lautstärke und Wahrnehmungsgrad. Manchmal wird er in einem Ohr wahrgenommen, manchmal in beiden und manchmal ganz zentral, mitten im Kopf. Er kann in vorübergehenden Phasen auftreten, in wellenartigen Intervallen oder permanent vorhanden sein und nie aus dem Bewusstsein der Betroffenen verschwinden. Sehr häufig geht Tinnitus mit einem Hörverlust Hand in Hand.
So schwer fassbar das Phänomen Tinnitus ist, so weit verbreitet ist es auch: Bis zu 15 Prozent der Bevölkerung sind dauerhaft von Ohrgeräuschen betroffen. Bei einem kleinen Teil – rund drei Prozent – ist die Störung so ausgeprägt, dass eine medizinische Behandlung nötig ist. Die Wahrscheinlichkeit, Tinnitus zu bekommen, steigt mit zunehmendem Alter.

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