Krebsliga: Gerechter Zugang zu Krebsmedikamenten in Europa

25 Organisationen in 23 europäischen Ländern haben sich zum Ziel gesetzt, allen Krebspatienten in Europa Zugang zu Medikamenten zu verschaffen. Am 19. März 2018 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter europäischer Krebsligen in Bern.

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Der eindrückliche medizinische Fortschritt in der Onkologie sorgt für eine stetige Verbesserung der Aussichten auf eine erfolgreiche Behandlung. Doch die neuen Medikamente werden immer teurer. Dadurch stehen immer mehr Gesundheitssysteme innerhalb der Europäischen Union unter Druck, weil sie die onkologischen Behandlungen kaum noch bezahlen können.


Die europäischen Krebsligen (European Cancer Leagues oder ECL) haben im Jahr 2016 die «ECL Access to Medicines Task Force» gegründet, um gemeinsam auf folgende langfristige Ziele hinzuarbeiten: Effektive und innovative Behandlungen müssen für Patientinnen und Patienten zugänglich sein. Krebsmedikamente werden schnell, sicher und zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung gestellt. Die Preise sind transparent und spiegeln die tatsächlichen Kosten für Forschung und Entwicklung wieder. Das medizinische Fachpersonal bezieht Patientinnen und Patienten in den Entscheidungsprozess mit ein und informiert möglichst objektiv über Nutzen und Risiken der neuen Behandlungen.


Die Krebsliga Schweiz ist in der «ECL Access to Medicines Task Force» vertreten und trat erstmals als Gastgeberin der Arbeitsgruppe auf, deren Vertreterinnen und Vertreter sich am 19. März in Bern zum Dialog trafen.

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